10. Karl-Eisenhofer-Gedächtnissprint 10.11.2012

Der letzte Einsatz dieses Jahres endete zwar größtenteils schadlos, aber eher unbefriedigend. Trotz hervorragenden Wetterbedingungen und einer interessanten Strecke gelangen leider keine „großen Würfe“.
Erstmals präsentierte die Rallyegemeinschaft Rosenheim den 10. Karl- Eisenhofer- Gedächtnissprint auf der neuen Strecke bei Obing.

Trotzdem wir bereits beim Besichtigen der WP feststellen mussten, dass es die selektive Strecke ganz schön in sich hatte, starteten Sandra und ich noch sehr motiviert unseren ersten Lauf. Bereits hierbei mussten wir feststellen, dass es uns einfach nicht gelingen wollte, die Reifen auf Temperatur zu bekommen. Dieser Umstand zeigte sich auch relativ schnell, als wir in einer Hofdurchfahrt den „Notausgang“ nehmen mussten und einen Telefonmast über die Wiese großräumig zu umfahren hatten. Auch ein Holzstapel gegen Ende der Prüfung kam beängstigend nahe und so war bereits zu diesem Zeitpunkt klar, dass das heute nichts mehr wird.
Mani hingegen schien eine bessere Linie zu finden und nahm uns erst mal 4 Sekunden ab.

Das konnte ich so natürlich nicht auf mir sitzen lassen, woraufhin wir Lauf 2 mit etwas mehr Elan in Angriff nahmen. Mit dem Ergebnis, dass wir bereits beim ersten Abzweig erneut in der Wiese landeten, nachdem sich mein Bremspunkt mit dem Regelverhalten des ABS nicht miteinander vereinbaren ließ. Zwar verbesserten wir uns um 3 Sekunden, aber mehr als unzufrieden und „emotional etwas aufgewühlt“ übergaben wir den BMW wieder an Mani. Dessen zweiter Versuch lief bis auf einen Ausrutscher auch wieder soweit ganz gut und so starteten wir zum letzten Durchgang in dieser Saison. Ohne ABS und mit einigen Gasstößen mehr lief es dann einigermaßen zufriedenstellend. Lediglich eine Katze, welche es sich an einer relativ zügigen Stelle in Mitten der WP gemütlich gemacht hatte, veranlasste uns dazu vom Gas zu gehen bis wir uns darauf geeinigt hatten, wer von uns beiden in welche Richtung flüchtet.

Wie gesagt: Die Strecke war interessant, das Wetter spitze aber leider klappte es bei Weitem nicht wie gewünscht. Sehr schade, denn ein erneuter Versuch, mal etwas „Edelmetall“ mit nach Hause bringen zu können, scheiterte auch dies Mal wieder.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei Stefan Schieritz bedanken, welcher uns einmal mehr mit einem Zugfahrzeug ausgeholfen hatte und an unsere Schrauber Schmitzi und TT, welche mal wieder ein paar Spätschichten eingelegt hatten, um den Compact wieder auf die Beine zu bringen.

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