26. ADAC-Kathrein-Rallye 2011 am 8. Oktober 2011

Obwohl ja Michael Köchl bereits einen Bericht über diese Rallye geschrieben hat kommt von mir auch noch einmal etwas. Übrigens muss ich da noch sagen, dass ich es besonders toll und gut finde, dass die Scuderia Magra in Michael Köchl einen neuen und auch noch guten Schreiberling gefunden zu hat. Auch die ganze Facebook-Geschichte, die er aufgezogen hat mit seinem Umfeld, ist ja irgendwie lustig. Auch wenn es datenschutztechnisch nicht ganz so prickelnd ist. Aber gut – man muss mit der Zeit gehen. Und ...dann sollen sie halt alles wissen von uns, ist doch uns egal......

 

Nach einem relativ schweren Unfall, zumindest für unseren Astra im Jahre 2006 auf der Rallye Slowenien, dauerte es sage und schreibe fünf Jahre bis unser Rallyeauto wieder einsatzbereit war. Das hatte fahrzeugtechnische Gründe, die aber hier zu weit führen würden. Jedenfalls im Sommer/Herbst 2011 war unser Opel Astra wieder einsatzbereit.

Nachdem wir unser Debüt mit dem KRT-Astra auf dem Rallyesprint in Freilassing bereits mit leichten Problemen absolviert hatten, sollte der endgültige Funktionstest auf der Rallye Rosenheim unter richtigen Rallyewettbewerbsbedingungen stattfinden. So nannten wir - Reinhard Veit/Thomas Eder – und Matthias Stock / Primin Winklhofer als einzige Magraner zu diesem, uns ja aus den Vorjahren bereits bekannten Rallye-Event. Halt, Pfluftl fuhr mit Andy Wetzelsberger und seinem 2002 ebenfalls mit. Ja, und unser Cateringmann Quirin Strillinger mit Beifahrerin Christine Gabler war in der Histo-Gruppe mit seinem gelben Ford Escort 2 vertreten.

 

Nach der Papierabnahme und einer wie jedes Jahr nicht enden wollenden Technischen Abnahme gingen wir kurz nach 10 Uhr auf die Besichtigungs-Etappe. Drei verschiedene Prüfungen die je zweimal zu fahren waren, inklusive einer etwas längeren Zwangspause, da im Anschluss an die Nationale Rallye ja auch noch die historischen Fahrzeuge über die WPs geschleust wurden. WP 1 und 6 war ein neuer selektiver Rundkurs bei Vogtareuth. Die letzte WP im Gewerbegebiet von Rosenheim fiel heuer leider aus.

 

Gegen 12 Uhr 40 waren wir wieder zurück im Kathrein Werk 3. Um 13 Uhr und 4 Minuten war unsere Startzeit. Da fiel gleich mal das Mittagessen aus. Wir sprangen in unsere Fahreranzüge und gingen mit 70 weiteren Startern bei durchwachsenem Wetter an den Start – mit einem Schwung historischer Fahrzeuge, die am Ende des Feldes fuhren. Mit Florian Stix im Mitsubishi, Robert Schilcher im H-Kadett und Alois Scheidhammer im Diesel-Astra fielen drei der schnellen Leute gleich in der Anfangsphase aus. Aber keine Angst, es blieben noch genug Schnelle übrig. Die ersten beiden Wertungsprüfungen absolvierten wir normal. Nur Mathias Stock touchierte einen fetten Strohballen in einer Schikane und demolierte sich seine Fahrertüre. Auf der WP 3 des allgemein regnerisch durchwachsenen Tages ging so etwa 5 Minuten bevor wir starteten der Himmel auf und entlud tonnenweise Graupelschau-er. Das zwang uns und das hintere Feld zu Höchstgeschwindigkeiten die normalerweise in der 30er Zone in München erreicht werden.

 

Endlich in der einstündigen Zwangspause irgendwo in Bayern wartete… - nein ich sag es nicht. Lieber so, der Zwangspausenbereich war nicht so, wie man ihn sich sonst vorstellt. Wohl dem der einen Schirm, eine Bank, eine Brotzeit und etwas zu trinken dabei hatte.

 

Die zweite Hälfte der Rallye verlief bis auf einen Dreher in WP 6 für uns wieder normal nur Mathias Stock mit Primin Winklhofer schieden nach leider schwerem Unfall, aber Gott sei Dank unverletzt, aus. Die These von Mathias, dass der Baum auf die Straße gesprungen ist, kann ich nach 35 jähriger, beruflicher Erfahrung als Landschaftsgärtner ausschließen. Ich tippe eher auf Außerirdische, die den Baum auf die Straße gestellt haben. Andy Wetzelsberger mit Pfluftl hatten dieselben Witterungsprobleme wie wir und kamen ebenfalls unbeschadet in Rosenheim wieder an.

 

Den Gesamtsieger stellte die RGR gleich selber. Markus Stadler/Mike Bonhage waren die eindeutigen Sieger auf Ihrem VW Golf vor dem Damenteam Asja Zupanc/Kacin Blanka auf einem Gassner Mitsubishi. Die Siegerehrung hat auch immer etwas von der technischen Abnahme, war aber wie immer sehr gemütlich in der Kantine des Kathrein Werkes. Trotzdem vielen Dank an die RGR für den schönen Tag und die gute Auswahl der Strecken. Wir kommen sicher wieder.

reive

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