10. ADAC SFG Trostberg Rallyesprint 5.3.2016

Eröffnung der Rallyesaison 2016


Wie immer zur Eröffnung der neuen Saison trafen sich Motorsportler aus Bayern und Österreich zum ersten Rallyesprint des Jahres in Peterskirchen. Die Strecke war rasch besichtigt und die geringfügigen Änderungen gegenüber früheren Veranstaltungen im Bordbuch vermerkt, sofern ein Beifahrer an Bord war.
 
Bei bestem Wetter konnten die Zuschauer am Streckenrand, unter ihnen auch die Familien Veit und Grohs, den Fortgang des 10. Rallyesprints beobachten und die teilnehmenden Magraner anfeuern.
 
Michi Köchl jedoch zeigte sich nur kurz auf der Wertungsprüfung, da sein BMW ihm einen Schaltfehler sehr übel nahm und am Streckenrand ausrollte. Benedikt Eberhard hatte Blei im Fahrerschuh und schoss mit dem beigen Ford Escort übers Ziel hinaus, sprich volle Pulle in einen Acker. Als er sich wieder heraus gearbeitet hatte, stand der Fahrerwechsel an und Papa Eberhard versuchte sein Glück. Dies verlies ihn aber ebenso so zügig, wie Manfred den Escort in einer Kurve verlor und übers Dach in eine Wiese rollte. Oskar kennt diese heikle Stelle auch sehr gut! 
 
So war es Willi Pürckner, der als einziger aus der Magra-Mannschaft das Ziel erreichte, einen guten 24. Platz belegte und sich mit dem Spoko Moni auf den Weg zur Siegerehrung machte.
 
Jörg Gronkowski/Michael Bretzner wurden als Gesamtsieger vor Rudi Reindl und Jürgen Bachhäupl/Karina Petrusch geehrt.
 
Fotos vom Rallyesprint gibt es hier:

10. ADAC SFG Trostberg Rallyesprint 5.3.2016

Mit viel Vorfreude harrten wir die letzten Tage vor der ersten Veranstaltung der Saison aus, denn nicht nur alle Arbeiten wurden rechtzeitig fertig, auch das Wetter kündigte sich mit perfekten Rallyebedingungen an. So machten wir, meine bessere Hälfte Sandra, welche mit Marcus Eder an den Start ging, mein Beifahrer Joe Geiger und ich uns am frühen Samstagmorgen ins nahegelegene Peterskirchen auf. 

 

Die Dokumentenabnahme war dann bald erledigt, und so reihten wir uns in die Warteschlage für die technische Überprüfung ein. Dort erwartete uns schon mein Lieblingskommissar in Form von Ludwig Gartmaier. Trotz einer sauberen technischen Abnahme ein Mann, der keine Befriedigung daran findet, den Teams bereits wegen Kleinigkeiten Steine in den Weg zu legen. Sehr angenehm!!! Somit stand der Streckenbesichtigung nichts mehr im Wege, welche dann auch recht fix erledigt war.

 

Um 12.57 Uhr hieß es dann das erste Mal dieses Jahr beim Ausfahren aus dem Parc Fermé zu stempeln und bereits 15 min später auf die Strecke geschickt zu werden. Durch den Umbau der vorderen Bremsanlage, welche leider nicht zur vollen Zufriedenheit arbeitete und der schwer auf Temperatur zu bekommenden Reifen ließen wir es beim ersten Bremspunkt auf die Schikane noch etwas verhaltener angehen und fuhren einen sehr materialschonenden ersten Turn.

 

Zu Beginn der zweiten Runde sollte der BMW dann mal etwas arbeiten dürfen.  Im 2. Gang also wieder in Runde, 3.Gang ausdrehen und im 4.Gang die Schikane anbremsen – so war zumindest der Plan. Inwiefern ich letztlich daran beteiligt war (ich gehe aber mal davon aus, dass keine anderen Umstände außer mein Unvermögen dazu führten), dass sich statt dem 4. der 2. Gang ins Getriebe verirrte, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter erörtern. In jedem Falle machte sich der Motor mit kurzzeitigen Drehzahlen jenseits aller vorhandenen Anzeigen bemerkbar, um dann in der Schikane erst mal eine Pause einzulegen. Gleich der erste Startversuch inklusive der dazugehörigen Begleitgeräusche ließen uns erahnen, dass die Veranstaltung an dieser Stelle für uns beendet war.

 

Bezug nehmend auf die bereits häufig gestellte Frage: Ja, wir hatten eine Kamera im Fahrzeug und NEIN, aufgrund einiger verbalen Entgleisungen meinerseits wird dieses Video nicht veröffentlicht.

 

Alles in Allem war der Tag, trotz einer sehr schönen Veranstaltung - salopp gesagt - ein „Schuss in den Ofen“. Nicht nur für uns, sondern auch für die beiden anderen Magra-Starter Manfred und Benedikt Eberhard, nachdem der Senior den Escort gekonnt und zuschauerfreundlich über das Dach abgerollt hatte. Lediglich Willi Pürkner hielt die Fahnen hoch und beendete die Veranstaltung mit einem hervorragenden 24. Platz in der Gesamtwertung.

 

Wie es bei uns weitergeht wird sich zeigen, wenn wir den Schaden in dessen vollem Umfang diagnostiziert haben. Die Sprintveranstaltungen Hutthurm und Straubing finden in jedem Fall ohne uns statt.

 

KöMi

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