13. ADAC-Rallyesprint AC Deggendorf 10.09.2016

Entspannt, vorbereitet und überpünktlich erreichten wir am vergangenen Samstag das Rallyezentrum in Fischerdorf. Entsprechend entspannt waren demnach auch die Dokumenten-/ und die technische Abnahme, dem im Anschluss das Besichtigen der, bereits aus den Vorjahren bekannten Strecke folgte. Somit waren keine Überraschungen zu erwarten, denn wo es kritisch sein könnte, wussten wir aus den Rückwärts-im-Wald-Einparkversuchen a la Mani Ring, oder dem „wo-legt-man-sein-Auto-am-Besten-ab“, frei nach R. Sulzinger.

So hieß es erst mal abwarten, bis die Veranstaltung um 12.01 Uhr mit dem Start des ersten Fahrzeuges endlich beginnen sollte. Mit Startnummer 7 kamen wir erfreulicher Weise in den Genuss einer noch recht sauberen Strecke, was uns in so fern zu Gute kam, da wir erstmalig das neue, gesperrte und kürzer übersetzte Differential im Einsatz hatten, was ja doch eine ziemliche Umstellung erforderte. Nach den ersten paar Metern war bereits klar, dass ein BMW mit den richtigen technischen Anpassungen Kurven am liebsten mit Heck voraus verlassen möchte - und das macht mal richtig Spaß!

 

Den ersten Lauf beendeten wir zwar mit keinem Rekord, aber im Vergleich zu vielen der Mitstreiter mit einer zufriedenstellenden aber ausbauwürdigen Zeit. In jedem Fall zumindest fehler-/ und schadenfrei.

Lauf zwei bestätigte durch eine Verbesserung von drei Sekunden, dass doch noch sehr viel drin ist. Dennoch platzierten wir uns erst mal nur im hinteren Mittelfeld der Gesamtwertung und sogar fast gänzlich am Ende unserer Klasse. Da also mit fahrerischem Können den Gegnern nicht bei zu kommen war, musste offenbar das Glück etwas nachhelfen. Denn erst erweiterte Martin Stuckenberger seinen persönlichen Spaß an der Veranstaltung, in dem er eine Runde mehr absolvierte, während wir uns um weitere drei Sekunden verbessern konnten.

Anschließend waren auch die beiden, auf einem neu und leider auch sehr gut aufgebautem Skoda Octavia agierenden Klassengegner offenbar mal neben der Strecke unterwegs, was zum Teil wertvolle und letztlich auch die ausschlaggebenden Sekunden kostete. Das spielte uns natürlich sehr vorteilhaft in die Karten, und so "spülte" es uns nach dem dritten und letzten Lauf auf Platz 15 von 41 gestarteten Fahrern und hinter Alois Scheidhammer sogar auf den 2. Platz in unserer Klasse. Somit konnten wir bei der Siegerehrung den ersten und lange ersehnten Pokal für die Platzierung in der Klasse F3B entgegen nehmen!!!!

Da ich die Deggendorfer Strecke von Haus aus gerne mag, und der Erfolg einen Super-Tag noch krönte, traten wir am Abend mehr als zufrieden wieder den Heimweg an. Dem gesamten Bretzner-Clan kann wieder einmal eine schöne und gelungene Rallye bescheinigt werden. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, vielleicht hat dann ja auch noch ein Scheidhammer Lois ein Herz für kleine BMW Fahrer...

 

KöMi

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