5º Rally DolomitiI Historic (I) 11./12.06.2016

Angelockt durch die angekündigten WPs und den Startort machten wir uns auf die Reise nach Cortina d’Ampezzo im Herzen der Dolomiten.

 

Dieses Mal konnten wir den Abend vor dem Besichtigen genießen, Elkes Helm und auch sonst so alles was Mann/Frau zum Rallyefahren braucht war dabei.

 

Bei schönstem Wetter und traumhaften Blick auf die Berge erledigten wir am Freitag den Aufschrieb. Am Passo Giau sah ich mein erstes freilebendes Murmeltier, welches Dank einer Vollbremsung zum Glück noch am Leben ist.

 

Die Bilder und Videos haben nicht zu viel versprochen. Alleine die 14,8 km vom Passo Giau der zweimal  gefahren wurde, waren es wert hier zu fahren. Von 1527 m auf 2233 m und wieder runter waren zu absolvieren. Eine Abfolge von langsamen Kehren, extrem enge Ortsdurchfahrten und sehr schnelle Passagen prägten den Charakter der WPs.

 

Dokumenten- und technische Abnahme waren am Samstagvormittag gleich erledigt. Da der Start erst um 17:00 Uhr war, hatten wir reichlich Zeit zu essen und uns im Hotel auszuruhen.

 

Laut Wetterbericht sollte es zum Start regnen, die Betonung liegt auf sollte. Somit hatten wir für die erste Überfahrt des Passo Giau mit Regenreifen verwachst (ziemlich blödes Fahrverhalten).

 

Zum Start der WP 2 fing es zu meiner Freude an zu regnen und nach den ersten Kilometern schüttete es wie aus Kübeln, jetzt fing es an richtig Spaß zu machen.

 

Beim Regrouping am Falzarego Pass, regnete bei 5° C so stark, dass wir es vorgezogen im Auto zu bleiben. Die Streckenposten und Zeitnehmer waren nicht zu beneiden.

 

Die ersten 2 Sonderprüfungen wurden bei Einbruch der Dunkelheit und Starkregen ein zweites Mal gefahren. Einigen Teilnehmern wurde Aquaplaning zum Verhängnis, für unsere Reifen die idealen Bedingungen.

 

Erschöpft aber mit unserer Leistung zufrieden - 14. Gesamt und 1. in der Klasse - erreichten wir um 22:20 Uhr den Parc Fermé. Schnell eine Pizza und dann ab ins Bett.

 

Der Wetterbericht für den Sonntag kündigte weitere Regenfälle an, daher für uns kein Grund die Reifen zu wechseln. Doch entgegen aller Vorhersagen blieb es erst mal sonnig und warm. Ohne Servicebegleitung hatten wir leider keine Möglichkeit zu reagieren und mussten die restlichen 4 WPs am Sonntag mit Regenreifen absolvieren. Driften macht zwar Spaß, ist aber alles Andere als schnell auf Asphalt, dadurch verloren wir vier Plätze.

 

Trotz der teilweise falschen Reifen, war es für uns eine sehr schöne Veranstaltung und wir sind mit unserer Leistung und der des Autos zufrieden.

 

Unser Dank geht auch an die italienischen Teams, die uns sehr herzlich aufgenommen haben und stets hilfsbreit waren.

 

Ergebnis: 1. Klasse, 9. Gruppe und 18. Gesamt

 

Elke und Peter

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