7. Tuscan Rewind Storico (I) 25./27.11.2016

Zum Saisonabschluss haben wir uns eine Schotter Rallye in der Toskana ausgesucht.

 

Nachdem die Schäden der Lahty Historic Rally behoben waren, sind wir am Mittwoch nach Montalcino gefahren. Auf dem Weg dahin, schnell mal eine Rohkarosse zur Restaurierung nach Bassano gebracht und das Rallyeauto dort aufgeladen.

 

Dank dem Team Bassano haben wir das Road Book schon am Donnerstag bekommen und konnten gleich nach der Ankunft mit dem Recce beginnen. Die erste Etappe nördlich von Montalcino bestand aus zwei WPs, die jeweils zweimal gefahren wurden. In der 2. Etappe im Süden wurden zwei WPs sogar dreimal gefahren.

 

Nach den ersten Metern mussten wir feststellen, das ist ganz schön hart für Mensch und Material. Im Schrieb vermerkte Löcher oder tiefe Rillen bei denen materialschonendes fahren gefragt war könnte der Schlüssel zum Erfolg sein.

 

Beim Verlassen des Hotels am Samstagfrüh, lag dichter Nebel in den Tälern und uns wurde klar, es wird anspruchsvoll werden. Streckenabschnitte oben auf den Hügeln waren in der Sonne, jedoch die ab der Hälfte nach unten waren in dichten Nebel gehüllt – dank dem der einen genauen Aufschrieb hat.

 

Um 9.01 Uhr eröffneten die späteren Sieger LUCKY/Pons mit ihren Lancia Delta offiziell die Rallye.

In der WP 1, mit 11 km die längste, hatten wir dann auch nach Dreiviertel der Strecke unser erstes aha-Erlebnis mit dem Nebel. In einer Bergabpassage nach “200 m Kuppe voll“ war die Sicht gleich Null.

 

Trotz der schlechten Sichtverhältnisse landeten wir auf den 22. Gesamtplatz.

 

WP 2 war vom Start weg im Nebel, was das Ausweichen der tiefen Rillen und Löcher nicht einfacher machte. 23.Platz auf der WP.

 

Die Sichtverhältnisse bei der zweiten Überfahrt wurden immer besser und es machte immer mehr Spaß. WP 3 23.Platz,  WP 4 20 Patz.

Die Nachmittags-Schleife führte uns in den Süden und Westen von Montalcino. Bis dahin hat sich der Nebel komplett aufgelöst und die Toscana zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

Auf den folgenden 4 WPs fuhren wir konstant Zeiten zwischen dem 20. und 24. Platz. Allerdings wurde die WP 7 wegen eines Unfalls neutralisiert, was für uns keine Auswirkungen hatte.

 

Ab WP 8 waren die Scheinwerfer montiert und es ging in die Nacht. Nachdem mittlerweile die Prüfungen zum dritten Mal befahren wurden, war der Zustand dementsprechend. Ich war froh ohne Schaden das Ziel der 10. und letzen WP erreicht zu haben.

Am Servicepunkt wurden wir mit Applaus von unserem Team-Bassano-Service empfangen. Jetzt noch 23 km nach Montalcino, wo wir auf der Piazza del Popolo über die Rampe fuhren und wo uns Andrea Zanovello mit zwei Valvoline-Girls empfangen hat.

 

Für den Klassensieg gab‘s anstatt Pokale zwei Flaschen edlen Weins.

Peter und Elke

 

Danke an ARIrallyeART und Cristiano Bicciato Photos für das Überlassen der Fotos.

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