8. Valsugana Historic Rally 2018 am 20./21.04.2018

Nun zum dritten Mal in Folge sind wir nach Borgo im Suganer Tal gereist, um an der Rally Valsugana teilzunehmen.
Mittwoch früh ging es erst mal nach Bassano, wo unser Kadett überwintert hat. Nach einigen Feineinstellungen an der Bremse und der Teilnahme am Clubabend machten wir uns am Donnerstag auf nach Borgo.

 

Nachdem wir unser Auto in einer befreundeten Werkstatt abgestellt haben, hier geht unser Dank an Enzo Armellini, sind wir gleich weiter zum Recce. Obwohl die WP‘s identisch zum Vorjahr waren, gab es die eine oder andere Korrektur oder Ergänzung. Teilweise lag noch viel Schnee neben der Strecke und somit floss auch einiges an Schmelzwasser über die Fahrbahn, was vermerkt werden musste. Auch Streusand lag noch reichlich auf dem Asphalt, was die ganze Sache sehr rutschig machte.

 

Am Freitag früh um 9:00 Uhr stand das legendäre Team Bassano Catering und Servicezentrum, wo wir den ganzen Tag mit feinster italienischer Küche verwöhnt wurden, danke Alvise. Es mussten 57 von insgesamt 135 Mannschaften betreut und versorgt werden. Die Papier- und technische Abnahme am späten Nachmittag waren auch gleich erledigt.

Mit der Startnummer 81 sind wir am Samstag um 9:30 Uhr über die Rampe in Form einer wunderschönen alten Brücke gefahren. Auf dem Weg zur ersten Prüfung dieses Jahres legte sich allmählich unsere Nervosität.

 

In der WP 1 hatten wir bereits den Vorteil der hohen Startnummer und die Strecke war weitestgehend vom Streusand gesäubert, man musste trotzdem wachsam bleiben.

 

Wir konnten unsere Zeit vom Vorjahr gleich mal um fast 22 Sekunden verbessern. Etliche Mannschaften strandeten bereits in den ersten beiden Sonderprüfungen. Der Start der 2.WP verzögerte sich sogar um 35 Minuten da ein wunderschöner E30 M3, der in einer Leitplanke steckte, aus dem Weg geräumt werden musste.

 

Im Servicepark wurden Mensch und Maschine routinemäßig mit kalten Getränken, Essen und Benzin versorgt. Für unsere Mechaniker gab es außer Routinechecks nichts zu tun. Der Wettergott meinte es gut, vielleicht zu gut, denn es herrschten Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius im Schatten. Erholungsphasen gab es kaum, die beiden Zwangspausen wurden auch noch in Folge der vielen Ausfälle von 20 auf 3 Minuten gekürzt.

Nach sieben Sonderprüfungen konnten wir erschöpft aber zufrieden die Brücke in Borgo wieder überqueren und das Auto im Parc Fermé abstellen.

 

Da die 1300ccm Klasse in Italien selten ausgeschrieben wird, wurden wir wiedermal zu den 1600er hochgestuft und dem entsprechend fiel unser Ergebnis in der Klasse aus, 6. von 10 Gestarteten, aber immerhin 44. von 75 Teilnehmer.
Spaß hat’s gemacht und das ist für uns das Wichtigste.

 

Gewonnen hat zum 4. Mal in Folge „LUCKY“ mit Beifahrer Luigi Cazzaro im Lancia Delta Integrale 16V, Gratulation.
 
 
Unser besonderer Dank für die Fotos geht an Alberto Loss und Lorenzo Damuggia.
 
Peter und Elke

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