Magra-Pfingstfahrt 23. - 24.5.2015

Ein kleines, feines Grüppchen Magraner hatte sich am Pfingstsamstag auf den Weg Richtung Wesslinger See gemacht, um sich nach einem kräftigen Frühstück den Herausforderungen der Magra-Pfingstfahrt zu stellen. Doch statt uns auf die Strecke zu schicken, fesselten uns die Fahrtleiterinnen Monika und Michaela Ziebegk an unsere Stühle. Mit einer Hand, denn mit der Anderen sollte per Teamwork ein Tütchen geöffnet, die darin befindliche Büroklammern-Kette auseinandergedröselt und die Einzelteile wieder im Tütchen verpackt werden. Matthias und Jakob konnten diese Sonderprüfung klar für sich entscheiden.

 

Dann durften wir doch noch los fahren und zwar immer an der Lindauer Autobahn entlang, mal rechts davon, mal links daneben. Und wer die Fahrtunterlagen aufmerksam gelesen hatte, konnte später dann auch die exakte Anzahl der Querungen im Bordbuch notieren.

 

Doch da stand auch schon das absolute Highlight des Tages in seiner ganzen Herrlichkeit als neue Aufgabe vor uns: Toni Lachmayr hatte seinen allerersten Bagger für uns entstaubt und für eine Sonderaufgabe präpariert. Seht selbst:

Mit einem schwingenden Betonklötzchen sollten viele Luftballons in möglichst kurzer Zeit vernichtet werden. Manchmal reichte hier schon eine zarte Annäherung des rauen Steines, manchmal aber kuschelten selbige ausdauernd, während die Zeit nur so verrann. Klaus konnte hier alle Ballons in kürzester Zeit killen, zeitgleich mit Tobi vom Burschen-Nachwuchsteam!

 

Doch auch der schönste Event hat ein Ende und so trennten wir uns schweren Herzens von der Familie Lachmayr und machten uns wieder auf den Weg.

 

Da die zu findenden Fotos unterwegs auch bald entdeckt worden waren, ließen sich die beiden fahrtleitenden M's noch ein wenig Ablenkung einfallen: Ein Oldtimertreffen am Wegesrand ruinierte unsere Konzentration und so fehlte am Ende manchem Team das Maibaumschild mit dem Bierfass in der unmittelbaren Nähe.

 

Die Tatsache, dass die Römer hier ihr Unwesen getrieben haben, brachte uns noch so manche Frage und ein minikleines Museum ein, bevor wir uns beim Mittagessen für die nachfolgende Geschicklichkeitsaufgabe stärken konnten.

Mit einem Handtuch musste ein Ball in den Wäschekorb geschleudert werden. Doch bei vielen Teams war der Korb zu klein oder stand einfach an der falschen Stelle. Die meisten Korbleger und somit auch die meisten Punkte erreichten hier Gabi und Viktor mit 5 Treffern bei 10 Versuchen.

 

Unaufhörlich und sieben Bordbuchseiten später näherten wir uns unserem Ziel, der idyllisch gelegenen Gfällmühle in Ebersbach. Dort stand schon allerhand Krimskram für die letzte Geschicklichkeitsübung bereit: Mit Plastikspritzen musste Wasser aus einem Eimer gesaugt und in einen hängenden, drei Meter entfernten Messbecher gespritzt werden. Ihr habt keine Ahnung, wie lange 2 Minuten sein können und wie wenig Wasser in so eine kleine Spritze passt! Das Burschenteam mit Tobi und Jojo an der Spritze schafften hier 750 ml und dies war fast das Doppelte unserer Leistung.

Alle warteten nun gespannt auf die Siegerehrung und die Ziebegks rechneten und rechneten, nur um dann zu verkünden, dass es zwei punktgleiche Teams aufs Siegertrepperl geschafft hatten: Klaus und Dominik, sowie Matthias und Jakob teilten sich die Lorbeeren, knapp vor Monika und Michael. Auf den Rängen dahinter, ebenso knapp: Platz 4 das BurschenteamTobi, Jojo und Franz, die nächstes Jahr gerne wieder mitmachen wollen, Platz 5 Gabi und Viktor vor unseren Clubneulingen Brigitte und Walter.

 

Am Sonntag dann gab es Kulturelles: Nämlich ein Südsee-Museum mitten im Allgäu und den schwer begeisterten Museumsleiter, Ulrich Habich, der uns eine super Führung anbot.

Wer es sich selber mal ansehen möchte, hier die Adresse: www.suedseesammlung.de

Last but not least: Unser Dank gilt dem Familienteam Moni, Michi und Karsten. Sie haben uns eine tolle Pfingstfahrt organisiert, sehr abwechslungsreich und wie immer für die ganze Familie geeignet.

 

Wer nun von den geneigten Lesern im nächsten Jahr gerne mitmachen möchte – es geht Richtung Tschechien – ist herzlichst eingeladen und kann sich Pfingsten im Kalender schon mal rot einrahmen!

 

Monika Stock

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