Magra Pfingstfahrt 3. / 4.06.2017

Nachdem die Familie Ziebegk bei der letztjährigen Pfingstfahrt einen souveränen Doppelsieg geholt hatte, lag die Organisation dieses Jahr, gemäß der stolzen Magra-Tradition, somit auch in ihren Händen.

 

Als Ausgangspunkt für die Fahrt wurde die Sportgaststätte Il Campo Sportivo in Kranzberg ausgewählt. Am Start waren diesmal 8 Teams, die sich zuallererst beim wichtigsten Teil zusammengefunden hatten. Dem Weißwurstfrühstück. Ohne das geht's halt einfach nicht!

 

Nachdem sich alle gestärkt hatten, die Fahrtunterlagen verteilt waren und sämtliche Klarheiten diesbezüglich von der Moni beseitigt worden sind, stellten wir uns voll motiviert den kommenden Aufgaben.

 

Los ging's mit einer Geschicklichkeitsaufgabe. Dabei mussten die einzelnen Teams sich mit ihren Einsatzfahrzeugen bis auf 20 cm mit der vorderen Stoßstange an eine auf der Straße liegende Latte herantasten. Am besten gelang das dem Team Stöcker mit einer absoluten Punktlandung. Ich glaub, der Klaus übt das immer heimlich zu Hause, wenn ihm mal wieder langweilig ist!

 

Ach, bei all der Aufregung sollte man natürlich nicht vergessen nach den Suchbildern zu schauen! Das erste war gemeiner Weise gleich neben der Ausgangstür der Gaststätte. Netter Versuch! Hab's trotzdem gesehen;)

 

Danach machten sich die einzelnen Teams auf zur eigentlich Fahrt. Diesmal bestand das Roadbook weder aus Chinesen, noch aus Pfeilskizzen, sondern war komplett in Textform gehalten. Und ich les ja auch so gern...

 

Am Anfang ging's gleich vorbei an dem nächsten Bild (das hab ich dann wohl nicht gesehen...) grob  in die Richtung von Regensburg. Den genauen Ablauf bring ich nicht mehr zusammen. Irgendwann hab ich bei all den kleinen Sträßchen den Überblick verloren. Neben den Suchbildern mussten während der Fahrt auch die Antworten zu etlichen Fragen zu Sehenswürdigkeiten, Städten und wichtigen Personen aus der Gegend gefunden werden.

 

Zum Glück konnten wir uns auch nicht über schlechtes Wetter beklagen! Es herrschte strahlender Sonnenschein und in den Autos war es angenehm warm. Trotzdem waren wir froh, als wir unser Mittagsziel das Landhotel Forstner in Rottenburg an der Laaber erreichten.

 

Doch an eine Pause war jetzt noch nicht zu denken. Erst mussten wir noch einen scheinbar unlösbaren Fragebogen ausfüllen. Naja, im Nachhinein gesehen, waren die meisten Fragen eigentlich doch recht einfach zu beantworten. Man muss nur unter diesem enormen Druck erst mal darauf kommen.

 

Als dann allen - nachdem sie den Fragebogen beantwortet hatten - ein Licht aufgegangen war, genossen wir bei dem ein oder anderen Benzingespräch ein zünftiges Mittagessen.

 

Gut erholt und frisch gestärkt stand dann am Nachmittag die zweite Etappe an. Doch bevor wir uns wieder in unseren Autos auf den Weg machen konnten stand noch eine zweite Geschicklichkeitsaufgabe auf dem Programm. Gravity Darts! Dabei mussten wir von einem höher gelegenen Abwurfpunkt Dartpfeile auf eine am Boden liegende Dart-Scheibe fallen lassen. Es ging natürlich darum so viele Punkte wie möglich für sein Team zu holen.

 

Zurück auf der Straße navigierten wir uns dann fleißig weiter Richtung Regensburg, ständig auf der Suche nach fehlenden Bildern und Antworten zu den zahlreichen Fragen. Eine größere Pause haben wir in Kelheim eingelegt. Hier mussten wir an der Flusspromenade einige Fragen beantworten. Das war aber auch eine gute Gelegenheit sich nach der doch langen Fahrt die Beine zu vertreten und ein Eis in der Sonne zu genießen. Anschließend machten wir uns dann auf zur letzten Etappe.

 

Das Ziel am Landgasthof Spitzauer in Nittendorf erreichten wir dann alle (manch Einer mit leichter Verspätung) am späten Nachmittag. Und auch hier warteten nochmal Aufgaben auf uns. Als erstes mussten wir Fragen zur theoretischen Führerscheinprüfung lösen. Das fiel mir ziemlich leicht, da ich zufälliger Weise in der Woche darauf meine echte Prüfung hatte und somit natürlich perfekt vorbereitet war. Also ich glaub zumindest, dass ich alles richtig beantwortet habe...

 

Die zweite Aufgabe bestand darin einen Tretroller mit einem Becher voll Legosteinen schnellstmöglich rückwärts durch einen Parcours zu schieben. Natürlich ohne dabei die Legosteine zu verschütten. Da das ganze doch stark an Senioren die mit ihren Rollatoren rumfahren erinnerte, habe ich bei dieser Aufgabe doch lieber meinem Vater den Vortritt gelassen. Und siehe da, mit der zweitbesten Zeit hat er mir mein Vertrauen auch prompt zurückgezahlt!

 

Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen, der Auflösung sämtlicher Fragen und natürlich der mit Spannung erwarteten Siegerehrung. Glückwunsch an dieser Stelle noch mal an Klaus und Dominik für einen verdienten Sieg. Das bedeutet, dass die Pfingstfahrt  2018 wieder nach Tschechien geht. Das wird, wie letztes Jahr schon, bestimmt wieder super!

 

Auf Platz zwei sind mein Vater und ich gelandet, gefolgt von Brigitte und Walter.

 

Am Sonntag haben wir dann noch gemeinsam eine Ausflug nach Regensburg gemacht und uns einen Einblick von der Stadt und ihren wichtigsten Sehenswürdigkeiten verschafft. Und damit war die diesjährige Pfingstfahrt auch schon wieder vorbei.

 

Danke nochmal an die ganze Familie Ziebegk für die Organisation und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Es hat sehr viel Spaß gemacht! (Das heißt ich würde euch einen Sieg im nächsten Jahr auf keinen Fall übel nehmen)

 

Benedikt

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