AvD-Niederbayern Rallye 28. / 29. August 2015

Mit dem Rallyevirus ist nicht zu spaßen und so konnte ich die Einladung unmöglich ausschlagen, mit den Fans der MVI Group die Rallye aus nächster Nähe zu sehen, im Fan-Bus von WP zu WP zu fahren und die Akteure des BORN2DRIVE- Rallyeteams Rainer Noller und Stefan Kopczyk im Fahrerlager zu besuchen.

 

Für mich war dies eine Erfahrung der ganz neuen Art, sich um rein gar nichts kümmern zu müssen und während des ganzen Rallyetages betreut und versorgt zu werden. Deshalb an Anja Mühlbauer, unsere Reiseleiterin, meinen herzlichsten Dank: Du hast einen super Job gemacht!

 

Und hier einige Eindrücke in Kurzform:

Mit der Startnummer 2 fuhr das BORN2DRIVE-Team Noller / Kopczyk über die Startrampe.

Bei bestem Sommerwetter fanden sich viele begeisterte Fans an der Rallyestrecke ein.

Auch ein bekannter, niederbayrischer Promi war da und ließ es sich nicht nehmen, die Rallyeteilnehmer anzufeuern und Autogrammwünsche zu erfüllen.

Das "Get Together" im Fahrerlager

Rainer erzählt von seinem Porsche und dem leidigen Air Restrictor.

MAGRAner Mani Hiemer wacht als Fahrerverbindungsmann über das Geschehen im Servicepark und am Computer.

Reinhard Veit nimmt mit Tom Eder die Wertungsprüfungen unter die Räder.

Der Sprecherwagen wurde vom born2drive-Chef und MAGRAner Arpad Kiss persönlich pilotiert und so erhielten wir stets aus erster Hand die neuesten Meldungen und Infos.

Die Startreihenfolge blieb bis zum Zieleinlauf gleich: Zeltner/Zeltner holten sich den Sieg vor Noller/Kopczyk und Geist/Glatzel auf BMW M3.

Das Team Veit/Eder belegte den 12. Gesamtrang und  in der Klasse Platz 1.

Wir gratulieren!

AvD-Niederbayern Rallye 28. / 29. August 2015

Die Starter von der Scuderia Magra auf der Niederbayern Rallye hielten sich die letzten Jahre sicherlich in Grenzen. Aber heuer kann man sagen, waren es wieder einmal zwei Teams. Arpad Kiss setzte mit Rainer Noller und Stefan Kopczyk den BORN2DRIVE-Porsche GT3 in Niederbayern nach der Sachsen-Rallye wieder ein. Und ich mit meinem Freisinger Servicemann/Co-Pilot Tom Eder traten mit dem 20 Jahre alten aber bewährten Opel Astra an.

 

Ich erwähne auch gerne immer alle anderen Magraner, die noch irgendwie am Rande der Strecke zu sehen waren. Anja und Oskar Mühlbauer waren zusammen mit Monika Stock im Umfeld von BORN2DRIVE ebenfalls aktiv. Manfred Hiemer ist seit Jahren schon der Fahrerverbindungsmann für die Riga in Außernzell und Michael Köchl war mit seinem Schäferhund angereist um Sandra Hauner zu unterstützen. Elke und Peter Göckel sowie Brigitte und Walter Zieglmaier kamen am Samstagfrüh noch als moralische Unterstützung und zum Zuschauen.

 

Dieses Jahr war allerdings einiges anders als sonst. Die Wertungsprüfungen waren ähnlich wie letztes Jahr. Ein paar wurden „andersrum“  gefahren oder waren kürzer. Eine Neuheit war diesmal das Betanken der Rallyeautos. Vorbei die Zeit des Tankens am Serviceplatz. Auf drei bestimmten, vom Veranstalter vorgegebenen Tankstellen konnte man während der Rallye Sprit fassen. Problem war allerdings, nicht jede Tanke hatte den hochwertigen 100-102 Oktan-Sprit und das ganze musste dann auch noch auf der Verbindung ohne Zeitverlust stattfinden. Klar dass diese Regelung vom DMSB kommt. Lustig auch, dass diese Regelung nicht für die Teilnehmer der Österreichischen Challenge gilt. Für die war am Serviceplatz eine eigene Tankzone eingerichtet worden.

 

Die Temperaturen waren auch irgendwie anders als im letzten Jahr. Der Wetterbericht sprach von 35 Grad, die sich auch bewahrheiteten. Es war für die Teams aber auch für die Servicemannschaften und die Funktionäre ein heißes Wochenende. Auch das Starterfeld war sicher etwas zu dünn.

Freitagabend und ein Foto aus unserer Onboard-Kamera...

Auch wenn die Qualität des Feldes stimmte, es hätten für den Veranstalter ruhig ein paar mehr Teilnehmer sein können. Der parallel laufende Mitropa-Cup-Lauf in Italien, die Barum-Rallye und die etwas faulen 200-er Fahrer waren einfach nicht gekommen. Vielleicht ist die Rallye auch vielen einfach schlichtweg zu „schnell“.

 

Hans Bauer und seine Mannen hatten wieder 120 schnelle Asphalt-Kilometer hergerichtet, die am Freitag mit 2 WP‘s und am Samstag mit 10 WP‘s zu absolvieren waren.

Wie jedes Jahr war auch diesmal wieder die zweimal zu fahrende „WP Schnelln“ dabei mit ca. 24 km Länge. Gefühlt sind es eh nur gute 10 km, denn der Porsche von Ruben Zeltner braucht nur elfeinhalb Minuten für die Strecke. Die meisten Teams freuen sich auf diese WPs, die aber leider erst zum Ende der Rallye gefahren werden.  

 

Der Freitag gehörte der Papier- und Technischen Abnahme und natürlich dem zweimaligen Abfahren der Prüfungen. Am Nachmittag machten wir uns auf unserem Serviceplatz breit um die Autos auf den abendlichen Event vorzubereiten. Dies war ein 11 km Rundkurs, der zweimal zu fahren war, um die Startreihenfolge für den Samstag festzulegen.

 

Um 17 Uhr ging Ruben Zeltner mit Ehefrau Petra mit Startnummer 1 und seinem weißen Porsche GT3 auf die Piste. Niemand zweifelte bei normalen Umständen an einem Sieg des Ehepaares auf dieser 19. Ausgabe der AvD-Rallye Niederbayern. Einzig Rainer Noller mit Beifahrer Stefan Kopczyk ebenfalls mit einem GT 3 vom Team BORN2DRIVE könnte da zeitentechnisch in die Nähe kommen.

Für Rainer Noller sollte es der 2. Gesamtplatz werden...

So war es dann auch am Freitag. Zeltner vor Noller und Geist im M3. Wir stellten den Astra auf den 19. Platz. Früher Ausfall für Moosleitner Junior, der den Bremspunkt an einer „Leichtmacherkuppe“ falsch auslegte. Hier habe ich nach gefühlten 25 Jahren Arpad wieder mal auf einer Rallye getroffen. Der musste nach einer kleinen Plauderei mit mir, auch gleich als Vorwagen die Strecke nach der Unterbrechung wieder „scharf“ machen.

 

Für die zweite Schleife montierten die Teams ab Startnummer 10  dann Scheinwerfer, denn nach einer Stunde Regrouping und Service war es mittlerweilen dunkel geworden.

 

Während wir auf dem ersten Umlauf kein Auto sahen, mussten wir beim zweiten Mal eine dreiviertel Runde hinter dem österreichischen Reschenhofer BMW herfahren, aber das Problem hatten andere auch.

 

Nach dem Schlussservice bezogen wir Quartier in unserem Bauernhof Sagerer und genehmigten uns noch ein paar kühle Getränke.

 

Gegen 8 Uhr war das Frühstück angesetzt, denn gegen 9 Uhr startete das erste Fahrzeug. Eine Etappe hatte 2 bis 3 Prüfungen, dann musste man ins Regrouping nach Außernzell und hatte dann anschließend 30 bis 60 Minuten Service. Die Ausfallquote war normal, dennoch bildete sich ein halbstündiges Loch nach einem Unfall kurz hinter uns, das bis zum Schluss der Rallye auch nicht geschlossen werden konnte.

 

Das gut 20 Mann starke BORN2DRIVE -Zuschauer-Team, gut erkennbar an den schwarzen T-Shirts, feuerte uns an mehreren Stellen wild winkend an, was uns immer riesig freute.

 

Wir spulten unser Programm ab, riskierten wenig und hatten unseren Spaß im Opel. Die Hitze war allerdings fast unerträglich. Schon sehr früh verabschiedete sich wieder mal unser Rückwärtsgang. Das ist bei uns ein „thermisches Problem“. Solange man ihn nicht braucht, ist das auch kein größeres Problem. So musste mein Service sich auf den Routine-Check konzentrieren und wir konnten mit einem Satz Reifen die ganze Rallye durchfahren.

 

Die letzten beiden Etappen am Samstagnachmittag waren fast 50 % der Rallye. Noch einmal waren die Technik und die Kondition gefragt. Kurt Göttlicher schied nach einem vehementen Unfall auf WP 10 aus. Bis auf den Ford Sierra blieb das Team blieb aber unverletzt. Rainer Noller konnte auf der eineinhalb Kilometer kurzen Prüfung Rannetsreit dem Ehepaar Zeltner eine Bestzeit abringen.

 

Ich musste da wohl gerade an was Anderes denken und schon haben wir an derselben Stelle wie letztes Jahr die Strecke in den Acker verlassen. Den von einem Teilnehmer gefällten Strommasten konnten wir geschickt umfahren und waren mit etwas Zeitverlust auch wieder auf der Strecke.

 

Jetzt hieß es das Ergebnis nach Hause bringen. Noch einmal die lange „Schnelln“. Aber beide Magraner kamen problemlos durch und wieder ins Ziel nach Außernzell.

Rainer Noller hält eine kleine Ansprache für das BORN2DRIVE-Team...

Nachdem wir die Autos im Parc Fermé abgestellt hatten, ging es zum Duschen. Herbert Köchl war übrigens mit 9 weiteren Freisinger als Streckenposten aktiv. Da könnten sich die Jung-Magraner mal eine Scheibe abschneiden. Gegen 22 Uhr waren wir pünktlich auf der Siegerehrung. Auch die war eine schnelle Sache, es kamen ja nur 32 Fahrzeuge in Außernzell an. Ich lernte Anja Mühlbauer kennen und beide Magra-Teams konnten Pokale entgegen nehmen.

 

Gesamtsieger - wie schon gesagt - das Ehepaar Zeltner vor Noller/Kopczyk beide Porsche und Geist/Glatzel im BMW M3. Vierter wurde der BMW M3 Fahrer Wild mit Beifahrer Detlef Ruf. Schnellster CTC-Fahrer wurde diesmal Manuel Feuchtner auf einem Mitsubishi EVO 6 als Siebter. Schnellster Frontler-Fahrer wurde Raffael Sulzinger mit Christina Kohl als 8. Gesamt. Kurz dahinter stellte Robert Schilcher mit Stephan Schwerdt seinen Audi TT als 9. ab. Wir liefen als 12. Gesamt ein und konnten die Klasse CTC 27 gewinnen. 

 

Gegen 23 Uhr fuhren wir nach Riggerding zu den verbliebenen Freisinger Teams und unserem Service. Zusammen mit der Schilcher-Truppe wurde es noch ein lustiger Abend im Biergarten.

für uns blieb am Schluss der 12. Gesamtplatz übrig...

Vielen Dank an Tom und Sigi für die Top-Vorbereitung des Astras, der wie ein Uhrwerk lief, und unsere Serviceleute, die diesmal viel schwitzen mussten. Auch Danke an Hans Kögl für die super ausgestatteten Serviceautos, die er uns allen zur Verfügung stellte.

 

Meine BORN2DRIVE-Dose steht bereits im Kühlschrank und werde sie demnächst zusammen mit meinem Sohn Matthias mal probieren.

 

reive

AvD-Niederbayern Rallye 28. / 29. August 2015

Ein super Ergebnis auf der 18. AvD Niederbayern-Rallye!

Trotz erneuter Hitzewelle schaffte es unser Team BORN2DRIVE powered by MVI Group auf Platz 2

 

Dieser Podiumsplatz war nicht selbstverständlich. Das gesamte Fahrerfeld hatte mit der Hitzewelle von rund 35 Grad im Schatten zu kämpfen. Von den 57 gestarteten Teams fuhren am Samstagabend nur 32 über die Ziellinie. Davon ließen sich Rainer Noller und sein Beifahrer Stefan Kopzyck allerdings nicht beeindrucken. Angefeuert von dem MVI Group Fanclub waren sie nicht mehr zu bremsen. Sie wurden sogar erster in der Wertungsprüfung 9 und zeigten damit, dass auch Ruben Zeltner zu schlagen ist. Nichtsdestotrotz hatte Zeltner am Ende die Nase vorn und fuhr mit seinem als „Zebra“ bekannten Porsche auf Platz 1. Dessen ungeachtet wächst das Vertrauen zu unserem GT3 und der Abstand, diesmal nur etwas über eine Minute, schrumpft zu dem letztjährigen Sieger der Deutschen ADAC Rallye Meisterschaft.

 

Begeisterung herrschte vor allem unter den MVI Group Mitarbeitern, als Walter Röhrl (der beste deutsche Rallye-Fahrer, den es je gab) in unserer Gaststätte bei der Wertungsprüfung 10 auftauchte. Er setzte sich gesellig zu uns an den Tisch und plauderte über alte Zeiten, während er geduldig alle Autogrammkarten seiner Fans unterschrieb. Mit mittlerweile 68 Jahren ist er nach wie vor ein sehr großes Vorbild für alle zurzeit aktiven Rallyefahrer.

 

Eine weitere besondere Attraktion an diesem Wochenende war das Infomobil mit dem Streckensprecher. Ein schwarzer Porsche GT3, der unserem zum verwechseln ähnlich sah. Nur die Folierung war matt anstatt glänzend und auch der gewohnte Rallyekäfig fehlte. Gefahren von dem Geschäftsführenden Gesellschafter Arpad Kiss höchstpersönlich, begleitete das Infomobil als Vorwagen vor dem Starterfeld die gesamte Veranstaltung. Der Streckensprecher, Thomas Mühlhausen, konnte damit die Zuschauer direkt an der Rallyestrecke über den aktuellen Stand und unerwarteten Vorkommnisse informieren. Er freute sich jedes Mal, wenn er unsere Gruppe am Streckenrand erblickte.

 

Ihr Rallyeteam „BORN2DRIVE powered by MVI Group”

 

http://www.mvi-group.com/

http://born2drive.com/

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