Magra-Pfingstfahrt 2013

Wie bereits in der Ausschreibung vom Organisator Michael Stock bekannt gegeben, führte die diesjährige Magra-Pfingstfahrt ins südliche Oberbayern, mit besonderem Augenmerk aufs Chiemgau.

 

Der Start war direkt vor der Haustüre des Fahrtleiters und begann mit einem stärkenden Frühstück in seiner Stammkneipe. Dies war durchaus sinnvoll, nicht nur weil Clubmitglieder aus Tschechien und Nürnberg angereist und hungrig waren, sondern weil ein gut gefüllter Sack ruhiger steht. Dies war für die erste Sonderprüfung von Vorteil, da Pistole schießen auf dem Programm stand und siehe da, Gabi Konstanty traf das Schwarze am Besten.

 

Kaum ins Auto gestiegen, ging's dann vorbei am Stock'schen Gartenzwerg, der es sich am Straßenrand bequem gemacht hatte und den Mühlbauers freundlich ins sehr flache Auto, der Lotos Elise grinste, während die Lenker größerer Boliden einfach vorbeifuhren, was ihnen bereits die ersten Strafpunkte einbrachte. Aufmerksamkeit war gefordert um unterwegs Fotos zu erkennen und so ging es weiter mit einigen Chinesenzeichen, durch die Wälder zwischen dem Starnberger See und der Isar, zur zweiten Geschicklichkeitsprüfung. Diese kennt man aus dem Turniersport: Die Breite des eigenen Autos schätzen und zwei Latten im richtigen Abstand durchfahren, ohne sie umzuwerfen und sich einer Dritten mit dem Rückwärtsgang annähern. Moni Z. konnte ihr Auto souverän zwischen den Stangerln bewegen und hier die volle Punktzahl einheimsen.

 

Dann ging es weiter durch Dietramszell, Sufferloh und Miesbach hin zum Wasmeier Bauernhaus Museum am Schliersee. Michael beschäftigte hier nicht nur die Teilnehmer mit Bildern die zu suchen waren, sondern auch gleich die durch die Magraner aufgescheuchten Museumsangestellten mit.

 

Die dritte Sonderaufgabe war mitten im Museumsdorf, auf der dort "open air" gebauten Kegelbahn zu absolvieren. Und vom dortigen Biergarten aus konnten bei strahlendem Sonnenschein die Teilnehmer und andere Museumsbesucher den Kegelerfolg von Matthias und Jakob live mit verfolgen.

 

Nur ungern trennten wir uns von dieser gastlichen Stätte und bezwangen hinter Bayrischzell das Sudelfeld auf der historischen Rennstrecke, um anschließend die herrliche Aussicht zu genießen und dem Tatzelwurm folgend ins Inntal hinabzufahren. Nun schlug die Strecke einen kleinen Haken zu unseren österreichischen Freunden, nur um kurz darauf den Samerberg zu erklimmen. Auch hier gab es einmal eine Bergrennstrecke, auf der wir aber nun bergab Richtung Riedering fuhren.

Michael und Monika erwarteten uns hier mit sonderlichen Dingen: Ein chirurgischer Eingriff rettet eine Familie während sich ein Mörder im Haus der Großmutter herumtreibt, ein junges Mädchen mit Gemüse kämpft, ein grüner Herrscher um Asyl bittet und eine alte Dame einen Jüngling vernaschen möchte!  Ja sag einmal, wo sind wir denn!

Doch, so wurden wir belehrt, es sollten nur Märchen erraten werden. Und Gisela und Oskar erwiesen sich hier als die wahren Experten.

Nach einem kurzen Endspurt, bei dem noch ein Aussichtspunkt erklettert werden musste, trafen dann auch alle Teilnehmer im Ziel in Litzldorf ein. Kaum hatten sie im Biergarten Platz genommen, um bei einem kühlen Hellen zu entspannen, schleppte Monika auch schon einen Korb mit Grünzeug an. Dies wurde die letzte Aufgabe, sozusagen ein Amüsgöl zum Schmecken und Riechen, mit verbundenen Augen: verschiedene Küchenkräuter waren zu erkennen und hier hatte Gisela die Supernase.

 

Dann endlich zogen sich die Veranstalter zur Auswertung zurück und nach dem sehr leckeren Abendessen wurde die Auflösung bekannt gegeben: Wo waren die Suchbilder und die Fragen auf der Strecke zu finden, wo waren die Dinge im Museum versteckt und welches Team hatte wohl die meisten Gesamtpunkte eingefahren und die Pfingstfahrt 2013 gewonnen?

 

Hier das Ergebnis:
Platz 1: Matthias Stock und Jakob Oberrieder
Platz 2: Gabi und Viktor Konstanty
Platz 3: Karsten und Johannes Z.
Platz 4: Monika und Michaela Z.
Platz 5: Maria und Helmut Creutz
Platz 6: Klaus Stöcker und Mane Hiemer
Platz 7: Gisela und Oskar Mühlbauer

 

Herzlichen Glückwunsch!
Und die Siegesfeier dauerte wie gewohnt bis spät in die Nacht.

 

Am Sonntag stand dann noch ein sehr erholsamer Ausflug an den Chiemsee und zum Automuseum in Amerang auf dem Plan und beschlossen wurde die diesjährige Magra-Pfingstfahrt mit einer Einkehr im sehr urigen Gasthaus "Wirth von Amerang".

 

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