Red Bull Ring 23.10.2015

... oder Vollgas bis der Arzt kommt


Wie angekündigt konnten wir einen kleinen Kreis von Freunden am 23.10.2015 ermutigen unseren Sonderausflug zum Red Bull Ring zu starten. Grund des ganzen Vorhabens war, dass wohl wieder einmal Bayern und ihre Anwohner einen dicken Strich durch unseren Veranstaltungskalender gemacht haben. Nur als Beispiel, die Meisterschaft für Rallyesprints bestand dieses Jahr gefühlt aus drei Veranstaltungen. Deshalb der Entschluss: Wir lassen es mal noch mal auf der Rennstrecke krachen.

 

Das Hotel war gebucht und somit stand uns erst mal Fünf  (Andi, Selina, Marika, Martin und ich) nichts im Wege gemütlich anzureisen. Es bahnte sich in der Früh schon an, dass es ein perfekter Tag werden würde, zumindest was das Wetter anging.

 

An der Strecke trafen wir auch die letzten Zwei die noch zugesagt hatten, Markus und Klausi, die schon heiß waren endlich ein paar schnelle Runden zu drehen.

 

Die ersten vier Läufe waren wirklich schön bis es dann erst mal zum Mittagessen in die Red Bull Lounge ging. Die Abstimmungsarbeiten von Kugler Motorsport haben Wirkung gezeigt und unser BMW rannte wie die Hölle  - bis wir feststellen mussten, dass unsere Bremsbeläge nur noch zu einem Hauch vorhanden waren. Verdammt! Bei dieser grandiosen Rennstrecke, bei TopWetter, nach der Hälfte aufhören?  „Nein“! Wir entschieden uns die Bremsen komplett zu eliminieren, da die Bremsscheiben seit vier Jahren von uns gequält wurden und neue eh an der Zeit waren.

 

Also fuhren wir munter weiter bis während Turn sieben etwas Unverhofftes eintrat: Nach Kurve zwei, bei etwa  7000 U/min gab es ohne Vorankündigung einen vehementen Schlag im Motor!! In Kurve drei drehte ich mich sanft, nachdem ich  die Geschwindigkeit (ca. 170 km/h) noch gut drosseln konnte. Aber warum drehte es mich? Weil mich zwei faustdicke Löcher im Motorblock anlachten, was ich grundlegend gar nicht so lustig fand.

 

Aber es kam noch dicker: Ein hinter uns fahrender KTM Xbow krachte kurz nach unserem Ausrollen in ein  Streckensicherungsfahrzeug. Somit hatten wir es geschafft, den Verkehr für gut eine Stunde auf der Strecke lahmzulegen. Na Bravo !!!

 

Enttäuscht und verärgert (also ich war sticksauer) traten wir den Heimweg an. Und hatten unterwegs viel Zeit neue Pläne zu schmieden. 

 

Alles in Allem, den Red Bull Ring können wir ohne nachzudenken immer empfehlen und die geladenen Gäste hatten auch ihren Spaß. Schau‘n wir mal wie es autotechnisch weitergeht.

 

Mani Ring

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