Trainings- und Einstellfahrten auf dem Salzburgring im August 2013 (im Sommerloch)

Nun war es also soweit und nach der ganzen Hochzeiterei meinerseits wurde Martins Geburtstagsgeschenk ausgepackt: Trainingsfahrten auf dem Salzburgring! Und zwar gleich im Doppelpack, als Dank-schön-Geschenk an TT (Andi) und Schmitzi für ihre Schrauberarbeiten und die Mithilfe beim Vorbereiten unseres Autos in der Werkstatt.

 

Mit reichlich Test-Material ausgestattet machte sich der Tross von "Köchl- Motorsport" Im August auf den Weg Richtung Salzburg, begleitet von den furchtlosen Probe-Beifahrern Jan, Bernd und Bart.

Als wir nun am Gasthof im Salzburger Land für die Abholung der Eintrittsbänder bereitstanden, musste sich der Veranstalter im Beisein von Martin unbedingt verquatschen „Ach Herr Ring sie haben ja die Box mitgebucht!" und unsere extra Überraschung vernichten (wir hatten vorher alle dicht gehalten). Martin jedoch freute sich tierisch.

 

Also suchten wir einen nahegelegen Campingplatz auf, um dort, in Vorfreude auf einen hoffentlich schönen Tag, ein wenig zu entspannen und ein Schwein zu grillen.

 

Los ging‘s tags darauf in der Früh um sieben Uhr und wir suchten nach nochmaliger Anmeldung unsere Box auf und richteten uns ein.

 

Starten, das war klar, durfte natürlich Martin als Erster. Sein 20 Minuten Turn war schnell abgespult. Dabei mussten wir leider feststellen, dass unser BMW gegenüber den 1erM, M6 und EVOs doch leicht untermotorisiert war.

 

Turn zwei fuhr ich und es kam was kommen musste: es fing an zu regnen. Da ich aber eh darauf aus war die neuen Reifen vorne anzufahren, war das halb so wild und ich merkte, wir werden gar nicht mehr soooo oft überholt.

Turn drei lief dann mit dem komplett neuen Satz Reifen richtig gut und wir stellten fest, dass wir zwar auf der geraden Strecke leistungsmäßig keine Chance hatten, dafür hatten aber in den Kurven die Leute der Mehr-PS-Fraktion ihre liebe Not mit uns.

 

Als dann nach dem schnellen Ende von Turn drei (M3 CSL als Leitplanken-Knutscher) noch die Leute aus der Nebenbox anfragten,  was denn für ein Motor in unserem Auto sei und ich mit einem Lächeln antworteten konnte  „1.8 Liter warum?“ waren wir recht zufrieden.

 

Ab der Mittagspause wurde heftig geschraubt um wirklich alle technischen Möglichkeiten (bzw. alles was wir mitgebracht hatten) auszuprobieren. Nun wagten es sogar unsere Mädels, mal mit uns den Ritt auf dem heißen Sitz zu probieren, und dies mit durchaus positivem Ergebnis.

Es verliefen alle weiteren Durchgänge ohne  große Komplikationen und der eine kleine Dreher meinerseits war natürlich nur für die Zuschauer 

 

Alles in Allem waren unsere Test-und Einstellfahrten gelungen und haben uns allen sehr viel Spaß gemacht.

In Hinsicht auf die kommende Kathrein-Rallye (Team Köchl/Ring) war es sicher auch nicht verkehrt, dass Martin als Vortraining ein wenig auf Asphalt schnellfahren übte.

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