1. Rallyesprint Laichinger-Alb 19.9.2020

... oder "endlich wieder Rallye fahren!"


Endlich war es mal wieder soweit. Ich nannte fröhlich bei einer Rallye 35 in Württemberg, doch leider wurde diese Corona-bedingt zusammengestrichen zu einem Rallyesprint. 

 

Egal. Gerade noch rechtzeitig fiel mir zum wiederholten Male auf, dass NUR in Bayern das Fahren eines Sprints ohne Beifahrer zulässig ist. Diese Situation kam mir irgendwie bekannt vor. Zum Glück war Bart, mein Beifahrer, rechtzeitig aus seinem Sommerurlaub zurückgekommen und hatte sich sogar extra Zeit genommen mein Versehen auszubügeln. Wir hatten auch richtig Lust zu fahren, nach dieser langen Zwangspause.

 

Papier- und technische Abnahme waren schnell erledigt und die Maske konnte außerhalb des Startparks wieder abgenommen werden. Beim Besichtigen fiel uns sofort auf, dass die ganze Strecke eine recht schnelle Hausnummer werden wird. 

 

In WP 1 galt es erst mal die Antriebswellen ganz zu lassen und gut durchzukommen. Trotz eines mittelmäßigen Querstehers, nach einer R1, stand schon mal eine Fahrzeit fest, die für uns ganz ordentlich war: zwei Sekunden vor unserem Ex-Auto. Für das erste Mal fahren in diesem Jahr war das in Ordnung. Dennoch verriet uns die Grohs Crew, dass sich Jürgen* massiv verschalten hatte und so seine Zeit zustande kam. Im Endeffekt war es egal, weil wir uns ja auch noch gegen 27 andere Teilnehmer wehren mussten, in der Klasse RC3.

 

In der Pause vor der WP 2 gesellte sich dann noch ein gewisser Gerhard Kreuzeder zu uns, den ich nun auch mal persönlich kennenlernen konnte und nicht nur über WhatsApp oder „Gsichtsbuach“. Wir unterhielten uns gut und hatten Spaß.

 

Auf WP 2 wollten wir natürlich unseren Platz verteidigen, was wir auch mit einer schnelleren Runde belegen konnten. Leider verloren wir das Duell gegen die beiden Grohs. Doch die Zeit war um 2 Sekunden schneller, aber mit wesentlich mehr Fahrfehlern, was sich im Nachhinein, wie auf dem OnBoard-Video  zu sehen, herausstellte. 

 

Nach der Zieldurchfahrt von diesem Sprint, der uns nur einen rechten Spiegel in einer Schikane gekostet hat, saßen wir in geselliger Runde, aber mit Abstand, bei Bier und Bratwurschtsemmel.

 

In der Abenddämmerung traten wir den Heimweg an, mit dem 13. Platz in der Klasse im Gepäck. 

 

Nun freuen wir uns auf nächstes Jahr in Laichingen, weil man wirklich sagen kann, schön organisiert!  Trotz Hygienekonzept war alles perfekt, und es hätte ja eigentlich eine Rallye 35 werden sollen. Aber ich habe keine Sorgen, dass auch dies top funktioniert hätte.

 

Jetzt heißt es warten - auf den Sprint in Rosenheim. Wir freuen uns!

 

MaRi

 

*Anmerkung der Redaktion: Der Veranstalter hat den Fahrerwechsel nicht bemerkt und in allen Listen Jürgen als Beifahrer vermerkt.


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