17.10.20 oder "In meinem Alter spielen Andere Golf"

Seit über einem Jahr habe ich jetzt auf diesen Tag gewartet. Endlich, nach über 30 Jahren "Zwangspause", heute neudeutsch Regrouping, endlich wieder Rallye fahren. Und dann in der Früh hatte ich mir schon 26 Ausreden ausgedacht, um zu Hause zu bleiben. Gott sei Dank war der Anzug eine Nummer zu groß, so voll……!

 

Aber egal, Backen zusammen und durch.

 

„Learning by Doing“ war das Thema. Vielen lieben Dank an Manfred, Gerhard, Benedikt, Manni und Jürgen, die mir immer auf meine Fragen hilfreich geantwortet haben. Ich hoffe ich hab nicht zu sehr genervt.

Der Rest ist schnell erzählt, und ich habe viele Erkenntnisse gewonnen.

 

1. Fahre nur so schnell wie Du es Dir zutraust
2. Nachher, wenn Du das Video siehst, weißt Du, es wäre alles schneller gegangen
3. Pirelli Tropheo und stehendes Wasser werden keine Freunde mehr.
4. Sei froh, dass da nur Wiese war, und das Auto bloß dreckig ist.
5. Freu dich, wenn Du im dritten Durchgang bei Regen schneller bist als beim ersten Mal im Trockenen.
6. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und verlangt nach mehr.
7. Auch nach mehr PS. Aber dafür ist ja bekanntlich der Winter da.

 

Liebe RGR, liebe Freunde von der Magra, ganz vielen Dank für diesen – Tschuldigung - geilen Samstag und dafür, dass ich einen wichtigen Punkt auf meiner persönlichen "Lebens-noch-To-Do-Liste" als „in Arbeit“ markieren kann.

 

Und eine persönliche Meinung noch, Rallye fahren ist definitiv geiler als Golf spielen.

Und ich wollte mir schon Schläger kaufen

 

Thommy

Hausaufgaben für Thommy: a bisserl putzen!

2. ADAC RGR Rallye Sprint 17.10.2020

Heimspiel – so könnte man unseren Einsatz beim Rallye-Sprint der RG-Rosenheim in Schechen nennen!

 

Endlich mal nicht so weit zum Start fahren. Gemeint ist dies in doppelter Hinsicht. Kurze Anreise zur Rallye und zum WP-Start. Was leider aber das Problem mit sich brachte, die kalten Reifen auf Temperatur zu bringen. Der Grund hierfür? Der Parc ferme und der WP-Start waren nur knapp 1 km voneinander entfernt. Zudem hat das wechselhafte Wetter (teilweise starker Regen und nur 8 Grad), seins dazu beigetragen.

 

Aber, wir können zufrieden sein. Drei Sprints mit fast identischen Zeiten (max. Zeitunterschied 0,4 Sekunden) absolviert, d.h. sauber gefahren und genau so viel riskiert, dass alles ganz geblieben ist.

 

Meine Meinung, nachdem uns das Heck – und nicht nur einmal – quer kam: „Als ich unseren Namen lesen konnte, wusste ich: Mehr geht nicht!“

 

Spaß hat´s gemacht. Vielen Dank allen Helfern und der RG Rosenheim und bis nächsten Samstag in Emmersdorf zum 18. und 19. ADAC Emmersdorfer Rallyesprint.

 

Gerhard Kreuzeder

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