43. R.A.A.B. Rallye Historic am 26./27.07.2019

Letzte Woche ging es nach einer längeren Pause wieder zum Rallyefahren. Dieses Mal nach Castiglione dei Pepoli, schön gelegen zwischen Bologna und Florenz.

 

Erst einmal der Reihe nach: am Dienstag, den 23. August, sind wir nach Bassano, wo unser Kadett mit Anhänger geparkt war. Noch einen entspannten Abend am Pool und im Hotel verbracht bevor es am nächsten Tag bei 36° C und mehr mit dem Gespann Richtung Süden weiter ging.

 

Die vom Team Bassano gebuchte Unterkunft war ein wunderschöner restaurierter Bauernhof in den Apenninen.  Nach einer kurzen Stärkung sind wir gleich zum Besichtigen gefahren. Durch das sehr kompakte Format konnten wir noch am Nachmittag alle WPs einmal besichtigen.

 

Am Donnerstag haben wir alle WPs zweimal abgefahren, manche sogar bis zu viermal bis der Schrieb gepasst hat. Dem geschuldet, dass die ersten drei Sonderprüfungen in der Nacht stattfanden, haben wir teilweise öfters als gewohnt besichtigt.

 

Nach erfolgreicher Papier- und technischer Abnahme und einem leichten Mittagessen haben wir mit dem Team den Nachmittag am Pool verbracht. Bei dieser Hitze war es die angenehmste Art sich die Zeit bis zum Start zu vertreiben

Um 21:37 Uhr sind wir über die Rampe. Auf dem Weg zur ersten WP noch die Scheinwerfer eingestellt und schon ging es los. Entgegen meinen Befürchtungen kam ich mit den Bedingungen gut zurecht.
Die weicheren Federn an der Hinterachse erwiesen sich als ein großer Schritt in die richtige Richtung. Das Auto war wesentlich angenehmer zu fahren und in Verbindung mit den TB5 von Michelin hatten wir ein sehr hohes Grip-Niveau.

 

Am Servicepunkt wurden die Autos versorgt und die Fahrer und Beifahrer mit frisch gegrilltem Bistecca alla fiorentina verköstigt.

Eine Besonderheit der letzten Sonderprüfung war, das letzte Drittel führte durch die Stadt und das Ziel befand sich mitten in der Altstadt. Unmittelbar danach erreichten wir kurz vor ein Uhr den Parc Fermé auf der Piazza.

 

Ausschlafen war am Samstag nicht, unsere Startzeit war 9:36 Uhr, von wo es erst einmal in den Service ging um die Scheinwerfer abzubauen und das Auto durchzuchecken. Voll motiviert haben wir die ersten drei WPs unter die Räder genommen. Leider wurde die WP 2 aufgrund eines auf dem Dach liegen gebliebenen A112 neutralisiert. Mit dem Setup und den Reifen kamen wir immer besser zurecht, was sich in den Zeiten niederschlug.

Während des Regroupings ging ein Gewitter mit heftigem Regen durch was bei allen Teilnehmern zu einer hitzigen Reifendiskussion führte. Ich war etwas in Sorge da unser Service mit den Regenreifen erst nach der folgenden Sonderprüfung auf uns wartete. Aus Zeitgründen war es auch nicht möglich den Servicepunkt vorher noch anzufahren. Doch zu unserem Glück hörte der Regen auf und die Straßen waren nur noch feucht. Bis zum Start der WP war auch diese fast trocken, zum Ärger der Teams, die auf Regenreifen gewechselt hatten.

 

Ohne ein einziges Problem erreichten wir nach insgesamt 9 Sonderprüfungen das Ziel und freuten uns über den 20. Gesamtplatz, 2. in der Klasse bis 1600 - mit unserem und einzigen 1300er - und den Sieg in der Ü 60 Klasse - alt sein hat manchmal einen Vorteil.

Noch am gleichen Tag sind wir bis Bassano gefahren um dann am Sonntag ausgeschlafen die endgültige Heimreise anzutreten. Für die fällige TüV und KFP Untersuchung, mussten wir unseren Kadett mit nach Hause nehmen.

 

Fazit: trotz der langen Anreise war es wiedermal eine schöne Veranstaltung.

 

Peter und Elke

Zurück

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten.  Durch den Besuch und die Nutzung dieser Seite stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.   Datenschutzbestimmungen [x]