Erstmal zum Alexander:
Er kann wirklich nichts dafür: mit 3 Jahren bei Clubrallyes dabei, spätestens mit 5 zur Rallye Deutschland, und mit 10 die ersten ausländischen WM-Läufe zugeschaut. Verschärfend gabs zuhause laufend Wettbewerbe am PC auf den Wertungsprüfungen von Colin McRae Rally verschiedener Versionen, die er ab 14 meistens für sich entscheiden konnte. Da gabs kaum eine andere Möglichkeit als mit dem Führerscheinerwerb auch bei Rallyes ins Lenkrad zu greifen.
Zuerst haben sich Vater und Sohn öfters mal auf einer Rallye von WP zu WP am Lenkrad abgewechselt, inzwischen hat sich der Modus aber auf ganze Rallyes verändert.
Mit dem Ex-Köchl/Ring-Geschoss fährt er sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter, und ab und zu auch mal in die Pokalränge.
Und jetzt zum Jürgen:
Er fährt Rallyes seit 1984, und tatsächlich seitdem nur und ausschließlich in heckangetriebenen Autos – mit allen anderen ist es ihm einfach zu schwer quer zu fahren.
Angefangen hat alles mit einigen Jahren Zuschauen und dann als Co-Pilot beim besten Kumpel, damals in der Pfalz im Dunstkreis von Kissel und Co. Als erstes Auto wurde ein Ford Escort RS2000 ausgefasst, nach dessen Ende eine lange Phase mit Opel Manta und Ascona begann. Seit den 90ern selbst hinter dem Lenkrad gabs dann nach der zweiten verbrauchten Ascona-Karosse die berüchtigte Midlife-Rallyepause, vor einem sanften Neueinstieg 2008.
Mit einer Replica des Erwin-Weber-DRM Gruppe 1 Ascona von 1982 bei Retro-Rallye-Veranstaltungen (Sollzeit auf abgesperrter WP) und seit 2016 mit dem von Mane und Martin vorher gut eingefahrenen blauen 318ti. Damit geht’s nur auf nationale Rallyes im Umkreis, was immer in den Terminkalender passt und am liebsten, aber leider selten, auf Schotter.
