Manfred und Benedikt Eberhard

Die ersten Kontakte von Manfred zum Motorsport waren Ende der 70er Jahre in einem Audi 50 im Slalomsport, danach fuhr er Rallyes mit einem Ford Escort 1,3 l. und konnte da einige Klassensiege erringen. In der ADAC Rallyeschule und bei Harald Demuth wurde an den Feinheiten des Rallyefahrens gearbeitet, um dann ab 1984 im Peugeot Talbot Samba Cup mit Beifahrer Werner Neumüller aktiv zu werden. Im Anschluss kam eine längere Pause wegen Beruf und Familie. Ab 1986 übernahm Manfred die Jugendgruppe beim MC Neuhausen und führte so auch seine Söhne an den vierrädrigen Motorsport heran.

Als Benedikt dem Kart entwachsen war wurde gemeinsam mit Papa Mane 2012 ein Ford Escort RS2000 angeschafft, um damit einige Rundstrecken Trackdays zu fahren. Doch Rallyefahren war das Ziel und so planten Vater und Sohn 2014 den gemeinsamen Einstieg in den Rallyesport, und zwar mit einem BMW 318 is. Nachdem die Beiden rasch festgestellt hatten, dass sie keine BMW Fahrer sind, haben sie auf den bewährten Ford Escort gesetzt. Zuerst in der 1,6 Liter Klasse und dann in der 2 Liter Klasse. Und immer öfter saß Benedikt auf dem linken Sitz, um sich vom Papa durch die Wertungsprüfungen navigieren zu lassen. Nebenher sind Vater und Sohn als direkte Konkurrenten bei Rallyesprints unterwegs, bei denen mehrere Fahrer auf einem Auto starten dürfen und kein Beifahrer vorgeschrieben ist.  

Zwischendurch stehen auch noch Nürburgring Nordschleife (mit Horst Müller), Demofahrten mit NASCAR und diverse Eisrennen in Österreich auf ihrem Terminkalender.

Manfred und Benedikt Eberhard