1. Oldtimer Classic Rallye Fränkisches Seenland 2.04.2022

geplant und durchgeführt von Tilo und Anja Macht (Autohaus Macht)

Bis zur Rallye schien die Sonne – und dann? Dann hat der Himmel erkannt, dass Tilo Macht Großes vorhat und dass die Oldtimer Classic Rallye noch etwas gewürzt werden kann. Und was kam, Schneefall.

Wer nicht rallye-erfahren oder besonders mutig war, hat lieber sein „heiligs Blechle“ zuhause gelassen und ist wieder ins Bett gegangen oder hat kurzerhand sein modernes Auto aus der Garage geholt und ist die Rallye damit gefahren. Tilo Macht hat dies zur Wahl gestellt, um die alten Schätzchen nicht zu gefährden. Immerhin gingen von den 90 angemeldeten Teams noch 56 an den Start. Ein Kuriosum war auch dabei: ein Railton Light Sports; brrr

Um es vorwegzunehmen: Tilo hat mit großem Geschick den Fahrzeugtroß durch das Roadbook auf die 180 km lange Strecke geführt und Tobias Kreiß als Eisspion vorgeschickt, der regelmäßig einen Straßenbericht meldete. Ursprünglich sollte 8:30 Uhr gestartet werden. Glatteisbedingt erfolgte der Start vom Festplatz / Stadthalle in Heideck etwas später und ließ die ersten GPs aus, die noch zu glatt waren.

Auch unterwegs fielen einige GPs der Glätte zum Opfer. Die Strecke führte vom Festplatz in Heideck über Röthenbach nach Pleinfeld (Marktplatz) zum Brombachsee, dann nach Stirn, Spalt (Hopfenmuseum) und weiter nach Gunzenhausen (Marktplatz und Café am Wehrgang). Dann ging es vom Altmühlsee über Absberg nach Georgensgmünd und Roth (Marktplatz) zum Rothsee. Nächster Stopp war Hilpoltstein (Marktplatz), dann ging es wieder zurück nach Heideck (Marktplatz). Neben den Lichtschranken waren Stempelkontrollen abzuholen. Die Bürgermeister in den angefahrenen Orten haben es sich nicht nehmen lassen, die ortsbezogenen Touristik-Flyer jedem Team in die Hand zu drücken bzw. auf die Rückbank zu legen.

Eine spannende Sache war der Stopp am „Indoor Funpark Pleinfeld“, wo sich Fahrer und/oder Beifahrer auf der Kartbahn mit E-Karts messen konnten. Von den 45 Teilnehmern belegte Gabi Konstanty den 2. und Viktor den 4. Platz.

Es waren viele schöne Rallyelegenden und klassische Oldtimer am Start, am Start und unterwegs gab es viele Zaungäste

Und wer hat gewonnen? Es war Norbert Henglein mit dem Beifahrer Walter Zuckermeier.

Das Team Gabi und Viktor Konstanty belegte den 8. Platz. Dichtauf auf dem 9. Platz waren schon Moni Ziebegk mit Klaus Stöcker, der den Fahrerplatz übernommen hatte.

Klaus hatte sich gescheut, sich mit dem BMW in das Schneechaos zu wagen, der Subaru wäre besser gewesen, wenn er überall Bremsbeläge gehabt hätte, und so hat Monis Auto, das in munterem Mausgrau lackiert war, herhalten müssen.

In jedem Fall erreichte die MAGRA Spitzenergebnisse. Immerhin waren 55 Teams im Ziel angekommen. Und – es gab keinen einzigen Unfall – das war Spitze!

GK

1. Oldtimer Classic Rallye Fränkisches Seenland 2.04.2022