11. Rallyespirit Portugal, 4.- 6.6.2026

Hier versucht sich jetzt der Nachwuchsrallyefahrer als Nachwuchsjournalist!

Das Wichtigste zuerst: sensationelle Veranstaltung mit den freundlichsten Sportkommissaren, die es gibt (allerdings sind die Polizisten in Portugal auch nicht besser als anderswo! Also merke Stefan: nach Vorschrift abbiegen und nicht abkürzen!)

 

Aber der Reihe nach! Eine 130 WP Kilometer Rallye ein wenig nördlich von Porto. Dort war auch der Showstart am Donnerstag Abend mit einem unglaublichen Zuschauerzulauf. Auf dem Weg nach Barcelos dann zwei Prüfungen. Auf der ersten: wir auf P 13 oa! Ich hab die Welt nicht verstanden. Normalerweise bin ich am Anfang immer ganz hinten zu finden. Auf der Nachtprüfung dann gleich 5 Plätze verloren. Dann war die Welt wieder so wie immer.

 

Die Prüfungen: viel in den Bergen hoch und runter, eine Kurve an der anderen, teilweise aber auch ordentlich schnell, sprich fünfter und sechster Gang. Ein Prüfung auf einer Kartbahn. 1ter, 2ter und 3ter Gang. Auch mal witzig so eine Prüfung, wo man nix kaputt machen kann. Na ja, einer hat sich auf die Seite gelegt. Es ging dann erst Freitag Nachmittag weiter, bis spät in die Nacht. Samstag Start auch erst um die Mittagszeit. Zieleinlauf ca. 19 h. Alle gehen zum Duschen. Treffen sich dann auf dem Marktplatz zum Abendessen. Dabei Interviews mit VIP’s wie Yvonne Metha, Reinhard Klein, Nicky Christ und weiteren. Und dann fahren die Autos vor versammelten Teilnehmern und Zuschauern durch den Zielbogen.

 

Die Organisation: der private Veranstalter bietet ein Komplettpaket an. Startgeld, Abholung Rallyeauto in Stuttgart oder Daun, plus Hotel – übrigens mitten in der Stadt direkt am Serviceplatz, der auf dem Marktplatz ist, riesig groß, alles unter Bäumen. Guido sprach von einer Partymeile. Gesamt ca. € 3.900.

 

Als Klassen gab es eine ohne Wertung ua. mit den Freunden von Slowly Sideways, dann eine Gezeitete und eine etwas zusammengewürfelte mit Porsche GT3, Ford Puma mit Cosworth Technik und Heckantrieb und andere Monster. Im übrigen ein illustres Starter- und Wagenfeld. Audi Quattros, Lancia Deltas und für mich das Highlight, der einzige existierende Ford RS 200 damals als Prototyp von John Wheeler für die Gruppe S aufgebaut. Er hat den Stig Blomquist damit fahren lassen!

 

Fazit: ich komme wieder. Wie lange muss ich noch warten?

Stefan Burkart

Anmerkung der Redaktion: Das Team Ihle/Ihle war mit dem Golf GTI 16V in der Gruppe der Slowly Sideways Fahrzeuge bei dieser Rallye in Portugal unterwegs. Alle Fotos findet ihr in der Bildergalerie.