Sprint Trostberg und Rallye Ulm – Unser Jahresbeginn 2025
Über den Winter hat unser Compact M3 ja neue Hinterbeine bekommen (Querlenker, Federbeine), weil mit der alten Radführung nach der Mossandl Rallye vom letzten Jahr nicht mehr weniger als 3 Grad Sturz an der Hinterachse möglich waren. Da war natürlich nicht nur die Mossandl Rallye Schuld, sondern auch die 30 – 40 Rallyes vorher mit dieser Hinterachse.
Völlig überraschend hatten sich diese Arbeiten etwas verzögert, und am Freitagabend vor Trostberg wurden liegend auf dem Garagenboden noch die letzten Verstärkungen in die Querlenker eingeschweißt. Alles ging also doch seinen gewohnten Gang, wie immer.
In Trostberg fahren alle gerne, weil der liebe Günter und seine Frau und ihr Team so eine nette und entspannte Atmosphäre schaffen. Entsprechend hatten sich mit Willi, Thomas, Christoph und deren Beifahrern Jakob und Sepp, viele Magra Mitglieder, also insgesamt 4 fahrende und noch mehr zuschauende Teams eingefunden. Wir nannten eine Mannschaft.
Der sportliche Hergang ist schnell erzählt, es ging zweimal rechtsrum und zweimal linksrum, um einen altbekannten, schnellen Rundkurs. Wir wurden Fünfte in der Klasse und Sechste im Gesamt im ersten, Dritte in der Klasse und Vierte im Gesamt im zweiten Sprint. Und, yippie, die Magra-Mannschaft wurde Zweite der Mannschaftswertung, noch vor solchen Größen wie Emmersdorf oder Rosenheim! Danke an alle Mitstreiter!
Die Rallye Ulm war die Woche drauf, nur noch ein kleiner Ölwechsel als werterhaltende Maßnahme stand an.
Freitags.
Abends.
Der Ölfilter war voller Metallteilchen, die sich im Laufe eines Jahres wohl angesammelt hatten. Fahren oder nicht Fahren war die Frage. Fahren war die Antwort. Danach nochmal in den neuen Ölfilter schauen und dann wissen wir wieviel sich wirklich während einer Rallye dort neu einfindet. Die Rallye war auch sehr schön, super entspannt, und mit Hartmut Weigelt und seinem Fahrer Julian Wagner, sowie Stefan Burkart im Vorausfahrzeug waren wir auch hier wieder mit Mit-Magranern gesegnet. Wir kamen in der Endabrechnung auf den zehnten Gesamtrang und den fünften Klassenplatz und waren damit sehr zufrieden. Die Inspektion des Ölfilters ergab aber wieder sichtbare, makroskopische Teilchen, deshalb kriegt unser Auto jetzt erstmal die Eingeweide weg. Fortsetzung ist also offen. Bleibt dran!
Jürgen
(alle Fotos: Foto Felzi)
