Durch die Möglichkeit von Doppelstarts waren es insgesamt sechs MAGRA-Fahrzeuge, aber Thomas Zuppardi konnte durch seine guten Verbindungen nach Kitzbühel noch Alois Nothdurfter mit seinem Ford Sierra als Fahrer gewinnen. Zusätzlich überzeugte Thommy Lang dann auch Julian Wagner von der RGR, in der MAGRA-Mannschaft mitzufahren. So ging die MAGRA mit zwei vollständigen Mannschaften an den Start. Manfred, Benedikt und Willi verzichteten auf Beifahrer, dafür durfte Thomas Bartenschlager gleich bei zwei Autos auf dem rechten Sitz Platz nehmen.
Als eine der ersten Veranstaltungen im neuen Jahr bot sich der Doppel-Rallyesprint der SFG Trostberg an, und so machten sich gleich zehn Fahrer und Beifahrer der SCUDERIA MAGRA auf den Weg nach Petershausen:
Teilnehmer
- Manfred Ring / Günther Christ / Thomas Bartenschlager
- Manfred/Benedikt Eberhard
- Willi Pürkner
- Matthias/Michael Stock
- Thomas Lang
- Thomas Zuppardi
Der SFG-Sprint unter der Leitung von Günther Hain ist immer hervorragend organisiert und hat einen sehr effizienten Ablauf. So war es auch dieses Jahr, und das Superwetter war ein zusätzliches Plus. Der bekannte Rundkurs ist abwechslungsreich und hat auch einige Höhenunterschiede, wodurch er sich von anderen Sprintkursen abhebt. Dieses Jahr wurde er in zwei verschiedenen Richtungen gefahren, wodurch es möglich war, an einem Tag zwei Rallye-Sprints mit jeweils zwei Durchgängen durchzuführen und den Teilnehmern mehr WP-Kilometer zukommen zu lassen.
Das war auch in Österreich bekannt, so daß die halbe Familie Nothdurfter zusammen mit Manuel Wurm anreiste, um ihre aktuellen Fahrzeuge für die in Kürze stattfindende Rebenland-Rallye zu testen. Für die Zuschauer war das natürlich hochinteressant, und so kamen auch Monika und Karsten sowie Moni Stock zum Zuschauen und feuerten ihre MAGRAner an.
Los gings. Im ersten Sprint holte das Team Alois/Thomas mit dem 6. Platz das beste Ergebnis, gefolgt von Julian Wagner auf Platz 7 und Matthias Stock auf Platz 16 (2. Platz in seiner Gruppe). Für Willi Pürkner lief es nicht so gut: Er war durch einen ihn aufhaltenden Teilnehmer abgelenkt, verzählte sich im ersten Durchgang und fuhr vier Runden statt drei, woraufhin er auf dem 30. Platz landete.
Ansonsten gab es noch eine Schikane, um die Ausfahrt aus dem Rundkurs zu verlangsamen, und diese war mit Pylonen abgesichert, deren Verschieben mit 10 Sekunden pro Pylon geahndet wurde. Das wurde leider Günter Christ, Manfred Ring und Thommy Lang zum Verhängnis, jeder verschob einen dieser Kegel. Immer noch besser als die Strafe für vier andere (nicht-MAGRA) Fahrer, die die Schikane gleich komplett abräumten oder vollständig umgingen.
An Matthias BMW meldete sich die Bremse an der Vorderachse zu Wort, denn die neue Bremsanlage wurde zum ersten Mal richtig hergenommen und die Sättel begannen, an der Innenseite der Felgen zu schleifen. Das klingt nicht schön, beeinträchtigt aber Gottseidank das Fahren nicht wesentlich. Zwischen dem ersten und dem zweiten Sprint halfen dann Willi Pürkner und Manfred Eberhard fleißig mit, das Bremsenproblem weitgehend zu beheben. Vielen Dank dafür! Manfred Ring haderte mit dem Kraftbedarf seiner Bremsanlage, konnte das aber mit seinen kräftigen Wadln kompensieren.
Der 24. Sprint, wiederum mit zwei Durchgängen, lief aus MAGRA-Sicht etwas durchwachsen. Manfred und Benedikt Eberhard bemerkten Ölverlust und ein Bremsflüssigkeitsleck am Ford Escort und beschlossen, nicht mehr zu starten. Willi Pürkner hatte einen Dreher, und Günter Christ bekam zum Ende hin Probleme mit dem Getriebe. Bis dahin war er aber von Runde zu Runde flotter geworden. Matthias Stock wurde ebenfalls immer schneller, räumte aber schließlich kurz vor Ende des ersten Durchgangs eine Warnbake ab und landete rückwärts im Acker, aus dem er sich schnell befreien und durchs Ziel fahren konnte. Glück gehabt ….
Fazit: Im 23. Sprint erreichte die Mannschaft SCUDERIA MAGRA EINS den 2. Platz, im 24. Sprint aufgrund der zahlreichen Probleme leider nur den 4. Insgesamt war die Veranstaltung aber sehr gut für das Testen einiger neu aufgebauter oder reparierter Fahrzeuge, und daher ein Gewinn. Die Mannschaft SCUDERIA MAGRA ZWEI landete im 23. Sprint auf dem 6., und im 24. Sprint auf dem 7. Platz. Ein großes Lob geht an die SFG Trostberg-Kienberg, Margit und Günther Hain, die wieder eine wirklich gut organisierte Veranstaltung in entspannter Atmosphäre auf die Füße gestellt haben.
stomi
