… oder „ab durch die Hecke“
Nach zahlreichen Umbauten an Günthers Seat sollten diese nun mal getestet werden. Da ja, wie am Stammtisch schon besprochen, die Stehbolzen abgebrochen waren, wurden diese kurzerhand repariert und bei der Laichinger Alb genannt.
Den BMW habe ich während dessen auch wieder munter gemacht. Doch leider konnte Alex nicht teilnehmen wegen Zeitmangel. Nach dem das Ganze in Niederbayern für Günther so schlecht lief, entschied ich mich den BMW stehen zu lassen und kurzer Hand bei ihm als Co einzuspringen.
Gesagt getan.
Natürlich trafen wir wieder die üblichen Verdächtigen im Schwabenländle an. Jürgen und Alex Grohs, Thomas Lang und Jakob Hagemann und wir vervollständigten die Magra Crew. Technische Abnahme war bei allen Teams kein Thema. Besichtigung wurde auch schnell erledigt, da uns einige Stecken bereits bekannt waren.
Na dann los mit Günthers frisch modifizierten Geschoss. WP 1 ohne größere Vorkommnisse genau wie bei den letzten WPs 2 und 3. Rauf, runter, recht selektiv, wirklich schön zu fahren aber auch fordernd. Wir verständigten uns, dass wir nur das Auto testen und nicht groß auf die Zeiten schauen. Gut, ich habe beim Regrouping ein wenig Live-Zeiten geschaut aber Günther nichts wissen lassen, weil er sich voll aufs Fahren konzentrieren sollte. Außerdem mussten wir feststellen, dass sich der Sicherungsstift für die Motorhaube verabschiedet hat. Also klebten wir großzügig die Haube mit Panzertape zu, um etwaige Überraschungen mit jener zu vermeiden.
Weiter gings mit WP 4. Hier kam es dann schon nach den ersten paar Kurven zum ersten Ausrutscher. Eine Rechts 3 etwas zu schnell erwischt und ab durch den Busch. Auto wohlauf also weiter, Strecke wiederfinden, doch der Rhythmus kam leider dann ich mehr so richtig in Gang. Ende der WP 4 stellten wir dann einen sägenden Motor fest, was wir aber nicht mit dem Ausrutscher in Verbindung brachten. In WP 5 sollte uns nichts Besseres erwarten. Erst bin ich aus dem Schrieb gekommen. Als dies aber behoben war, entschied sich Günther bei einer 3ten Gang Vollgaspassage nicht in den 4ten zu schalten, sondern in den 2ten Gang einzurühren. Die Drehzahl schnellte hoch und wir dachten das Problem noch frühzeitig im Zaum gehalten zu haben. Tja leider nicht, bei der Überführung zu WP 6 mussten wir ein leichtes Ruckeln im Teillastbereich wahrnehmen.
Wir entschieden uns WP 6 noch unter die Räder zu nehmen, da die Leistung im oberen Bereich normal war. Hier hat diesmal alles gepasst, so dass wir kurz vor dem Ziel dem eine Minute vor uns gestarteten BMW im Kofferraum hingen, was natürlich auf die letzten Meter schon Zeit gekostet hat.
Trotz allem sind wir gut im Ziel angekommen und landeten trotz aller Problemchen auf Platz 7 von ehemaligen 14 Startern in der Klasse. Auch Thomas und Jakob kamen gut wieder im Ziel an. Doch wo waren die Grohsens geblieben??? Ein Telefonat mit Jürgen klärte aber alles auf. Plattfuß am BMW. Ärgerlich und zwar so, dass der Parc Ferme nicht mehr wichtig war.
Im Großen und Ganzen hat soweit alles gut geklappt und auch die ORGA der Laichinger Alb war wie eh und je wieder bombastisch gut. Nun hoffen wir, dass wir bis Deggendorf den Seat wieder fit bekommen um die Sprintmeisterschaft dieses Jahr abschließen zu können.
MARI
